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Auf dieses Buch hat man lange gewartet
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Es gibt viele Bücher, die von Objektorientierung schreiben, hier aber ist das erste, das sich dem Kern der OO widmet. Dies ist kein Technikbuch, es werden keine Hypes beschrieben - dieses Buch hätte so schon fünfzehn Jahre früher geschrieben werden können: Es geht "einfach" darum, die Fachlichkeit 1:1 in einem Software-Modell - dem Domain-Model - abzubilden. Das Thema ist nicht leicht, nicht umsonst hat sich bisher kein Autor an das Thema gewagt. Doch dem Autor gelingt es, dass der Leser das echte OO-Gefühl entwickeln kann. Hier mein Lob: - Der Autor hat den Mut, sich gegen weitverbreitete Irrtümer zu stellen (z.B. in der Kritik, Systeme nach technischen Gesichtspunkten in Pakete zu unterteilen). - Er nutzt gute Beispiele: Nicht trivial, um den Vorteil des Domain-Driven-Design aufzuzeigen. Aber auch nicht zu komplex, sie sind jederzeit ad hoc zu verstehen. - Er spricht explizit Fehler an, die er auch selbst gemacht hat. Nun zu meinem Tadel: - Er nutzt einen zu blumigen Stil, wiederholt sich oft. Das Gleiche hätte man auch mit ein Drittel an Seiten sagen können.
Eine Rezension von Peter Muckel "Abstraktionsfreund" > Norderstedt bei Hamburg
vom 11. Februar 2007 |